Unvergessliche Tage im Landschulheim der Klassen 4a und 4b

Vor den Osterferien war es endlich soweit! Wir, die Klassen 4a und 4b standen zur Abfahrt bereit. Wir fuhren für drei Tage nach Bad Mergentheim in den Wildpark. Unsere Aufregung war groß und wir waren ganz gespannt darauf, was wir erleben werden. Als wir nach unserer zweistündigen Busfahrt endlich an unserer Unterkunft, der „Waldhütte“ ankamen, durften wir erst einmal das Gelände entdecken: Ganz in unserer Nähe gab es ein großes Tipizelt zum Spielen, einen kleinen Wald und ganz wichtig: ein Gehege mit Zwergponys und Eseln, die wir jeder Zeit besuchen durften. Am Nachmittag waren wir bei einer Fütterungstour im Wildpark mit dabei. Bei strahlendem Sonnenschein begleiteten wir einen Tierpfleger zu allen Tierarten. Er fütterte die Tiere und erklärte uns vieles. Beim Steinbock fing es an, eine Eule flog an uns vorbei in den Wald und dem Waschbären sahen wir beim Waschen seiner Beute zu! Die Luchse mussten sogar ihrer „Beute“ an einer Art Seilbahn nachjagen. An Braunbären, Polarfüchsen, Greifvögeln, Seeottern, Ziegen kamen wir auf unserer Tour vorbei. Am Ende sahen wir das größte Wolfsrudel Europas. Sehr beeindruckend! Nach dem Abendessen stand eine Nachtwanderung auf dem Programm. Ohne Taschenlampe liefen wir durch den dunklen Wald und mussten sogar eine Mutprobe bestehen, ganz schön gruselig. Von unserem ersten Tag waren wir zwar erschöpft, doch wir schliefen in unseren Matratzenlagern noch lange nicht ein, es gab noch viel zu erzählen!

Am folgenden Tag, unserem „Bauernhoftag“, haben wir zuerst vieles über Nutztiere auf einem Bauernhof erfahren. Ein Schäfer erklärte und zeigte uns danach seine Arbeit mit seinem Hütehund und der Schafherde – das war sehr spannend. Der Hütehund war sehr konzentriert und blitzschnell trieb er die Schafe zusammen.

Anschließend durften wir mit Zwergponys und Eseln eine Tierkarawane durch den Wald veranstalten. Was für ein Spaß! Immer drei Kinder waren verantwortlich für ein Tier. Wir haben uns beim Führen abgewechselt, denn die Tiere mussten immer wieder vom Fressen abgehalten werden – das war eine schwierige Aufgabe!

Außerdem stand an diesem Tag noch das Filzen mit Schafwolle, das Mahlen von Getreide und das Butterschütteln auf dem Programm – die selbstgeschüttelte Butter war übrigens äußerst köstlich!

Unser Abendessen am Lagerfeuer - Stockbrot und Würstchen - zu braten war gar nicht so einfach und wir brauchten etwas Übung, damit unser Essen nicht ins Feuer fiel! Doch satt wurden wir schließlich alle.

Am nächsten Tag ging es gleich nach dem Frühstück an das Sachenpacken! Nach einer ruhigen Busfahrt kamen wir müde aber begeistert zu Hause an und konnten endlich alle Erlebnisse unseren Eltern erzählen! Am Ende waren wir uns alle einig: Am liebsten würden wir wieder nach Bad Mergentheim ins Landschulheim fahren!!!

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